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Fotos vom Tag des offenen Denkmals 2026

Sonntag, 13.09.2026

Liebe Mitglieder, hier ein paar Fotos vom Tag des offenen Denkmals am Sonntag, dem 13. September 2026.

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So war die Führung über den Nordfriedhof

Heimatverein Hamborn Führung Nordfriedhof 00004

Jörg Weißmann führte im Rahmen des VHS Herbstprogramms die Teilnehmer zu ausgesuchten Gräbern. Vom Gedenkstein zu Ehren der Familie Morian ging es zum Grab der Familie Großmühl. Der Familie Großmühl war es zu verdanken, dass die Evangelische Gemeinde ein großes Grundstück für den Friedhof zur Verfügung gestellt bekam. Die Teilnehmer waren von der Größe und dem alten Baumbestand beeindruckt. Besonders im Mittelpunkt der Führung stand die verschwundene Grabstätte der Märzgefallenen zu Ehren der Arbeiter und Soldaten von 1920 und die Soldatengräber des 1. und 2. Weltkriegs.

Hamborner Rathaus-Vorträge – Hamborn auf dem Weg zur Großstadt 1900 – 1911 Rathausneubau, Verwaltung und Siedlungsentwicklung

Heimatverein Hamborn Ansicht Rathaus Hamborn auf alter Ansichtskarte

Einladung zur 2. Veranstaltung im Rahmen der „Hamborner Rathaus-Vorträge“ 

Im Jahr 2026 hat eine neue Vortragsreihe begonnen, die der stellv. Vorsitzende unseres Heimatvereins, Thorsten Fischer, ins Leben gerufen hat. In enger Kooperation mit dem Hamborner Bezirksmanager Andreas Geisler und der Kulturmanagerin Kerstin Keutel sollen im Sitzungssaal des Hamborner Rathaus regelmäßig Vorträge zur Hamborner Geschichte und Kulturveranstaltungen stattfinden.

Hamborn auf dem Weg zur Großstadt 1900 – 1911, Rathausneubau, Verwaltung und Siedlungsentwicklung

Während Hamborn noch bis weit ins 19. Jhd. hinein von der Landwirtschaft geprägt war, wuchs der Ort im Zuge der Industrialisierung zu einer der größten Gemeinden im Ruhrgebiet an. Im Jahr 1900 wurde Hamborn mit rund 30.000 Einwohnern selbständige Landbürgermeisterei. Schließlich als „größtes Dorf im Kaiserreich“ im Jahr 1911 mit über 100 000 Einwohnern zur Großstadt erhoben. Diese Entwicklung stellte die junge Gemeinde vor große Herausforderungen. Der Vortrag zeichnet Hamborns Weg zur Großstadt nach: den Aufstieg der Montanindustrie, das explosionsartige Bevölkerungswachstum, die Entstehung neuer Wohnviertel und Infrastrukturen sowie die sozialen Herausforderungen einer jungen Industriestadt.

Datum: 23. Juli 2026
Uhrzeit: 17.30 Uhr
Referent: Thorsten Fischer
Ort: Rathaus Hamborn
          Duisburger Str. 213 (Sitzungssaal)

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1. Veranstaltung der Hamborner Rathaus-Vorträge

Bericht: 1. Veranstaltung der Hamborner Rathaus-Vorträge

Im Jahr 2026 beginnt eine neue Vortragsreihe, die der stellv. Vorsitzende unseres Heimatvereins, Thorsten Fischer, ins Leben gerufen hat. In enger Kooperation mit dem Hamborner Bezirksmanager Andreas Geisler und der Kulturmanagerin Kerstin Keutel sollen im Sitzungssaal des Hamborner Rathaus regelmäßig V orträge zur Hamborner Geschichte und Kulturveranstaltungen stattfinden.

Am 7. Mai fand die erste Veranstaltung im Rahmen der neuen Reihe „Hamborner Rathaus-Vorträge“ statt. Der Sitzungssaal des Hamborner Rathauses füllte sich rasch mit unseren Mitgliedern und zahlreichen weiteren interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern. In seinem Vortrag widmete sich der Historiker Thorsten Fischer
dem Thema „Arbeit, Wohnen, Nachbarschaft: Das Dichterviertel in Duisburg- Obermarxloh“. Unser stellvertretender Vorsitzender zeichnete zunächst die Entwicklung Hamborns nach, die eng mit Industrialisierung, Bergbau und Werkswohnungsbau verbunden ist. Der rasche Aufstieg Hamborns vom größten Dorf im Kaiserreich zur Großstadt wurde dabei vor allem am Beispiel des Thyssen-Bergbaus deutlich.

In einem zweiten Teil ging es um die Wohnungsnot und den Bau der ersten Arbeitersiedlungen. Durch den starken Zuzug von Arbeitskräften entstanden neue Wohngebiete in unmittelbarer Nähe der Zechen und Hüttenwerke. Das Dichterviertel wurde größtenteils zwischen 1902 und 1914 für Bergleute der Schachtanlage „Friedrich Thyssen I/VI“ errichtet und gilt als größte Duisburger Arbeitersiedlung. Seinen Namen erhielt es durch Straßennamen wie Goethe-, Schiller-, Körner-, Kleist- oder Uhlandstraße. Die Siedlung zeigt einen regelmäßigen Grundriss mit rechtwinkligen Straßen und überwiegend zwei- bis dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern. Zugleich sorgten Eckbauten, unterschiedliche Fassaden, Fensterformen, Putz- und Klinkerflächen sowie Jugendstilornamente für architektonische Abwechslung.

Bereits in der ersten Bauphase entstand 1903/04 an zentraler Stelle die katholische Kirche St. Norbert. Das am Goetheplatz gelegene Gotteshaus entwickelte sich rasch zum religiösen Mittelpunkt in der Kolonie. Der Vortrag machte zudem deutlich, dass das Leben in der Kolonie von Nähe zur Arbeit, bezahlbarem Wohnraum und Nachbarschaft geprägt war, zugleich aber auch von Abhängigkeit, Kontrolle und beengten Wohnverhältnissen.

Da das Dichterviertel zudem als „rotes Viertel“ galt, konzentrierte sich der letzte Abschnitt auf den Kampf zwischen SA und Kommunisten Anfang der 1930er Jahre im „Goetheviertel“. Dass es auch Widerstand gegen die Nationalsozialisten gab, zeigte Fischer eindrücklich am Schicksal des Bergarbeiters Kurt Spindler, der in der Kleiststraße wohnte und im KZ ermordet wurde. Da die erste Veranstaltung ein so großer Erfolg war, wird die Reihe in diesem Jahr mit weiteren Vorträgen fortgesetzt.

Der Vorstand des Heimatvereins dankt allen, die an der Veranstaltung teilgenommen haben.

Abgesagt / Verschoben: Hamborner Rathaus-Vorträge – Hamborn auf dem Weg zur Großstadt 1900 – 1911 Rathausneubau, Verwaltung und Siedlungsentwicklung

Abgesagt / Verschoben wegen Verkehrssicherheit / starkem Schneefall

Im Jahr 2026 beginnt eine neue Vortragsreihe, die der stellv. Vorsitzende unseres Heimatvereins, Thorsten Fischer, ins Leben gerufen hat. In enger Kooperation mit dem Hamborner Bezirksmanager Andreas Geisler und der Kulturmanagerin Kerstin Keutel sollen im Sitzungssaal des Hamborner Rathaus regelmäßig Vorträge zur Hamborner Geschichte und Kulturveranstaltungen stattfinden.

Hamborn auf dem Weg zur Großstadt 1900 – 1911 Rathausneubau, Verwaltung und Siedlungsentwicklung

Während Hamborn noch bis weit ins 19. Jhd. hinein von der Landwirtschaft geprägt war, wuchs der Ort im Zuge der Industrialisierung zu einer der größten Gemeinden im Ruhrgebiet an. Im Jahr 1900 wurde Hamborn mit rund 30.000 Einwohnern selbständige Landbürgermeisterei. Schließlich als „größtes Dorf im Kaiserreich“ im Jahr 1911 mit über 100 000 Einwohnern zur Großstadt erhoben. Diese Entwicklung stellte die junge Gemeinde vor große Herausforderungen. Der Vortrag zeichnet Hamborns Weg zur Großstadt nach: den Aufstieg der Montanindustrie, das explosionsartige Bevölkerungswachstum, die Entstehung neuer Wohnviertel und Infrastrukturen sowie die sozialen Herausforderungen einer jungen Industriestadt.

Veranstaltungsort: Rathaus Hamborn, Sitzungssaal