TAG DES OFFENEN DENKMALS 2025 – Ausstellung: „Das Schwelgernstadion und der Schwelgernpark

Anfang der 1920er Jahre überließ August Thyssen das Schwelgernbruch-Areal der damals noch selbständigen Stadt Hamborn, die dort den Schwelgernpark mit Stadion und Schwimmbad als eine „Volkserholungsstätte“ anlegte. Seit Beginn des 20. Jh. entstanden in Großstädten vermehrt Grün- und Parkanlagen mit integrierten Sport- und Spielstätten zur Erholung und Unterhaltung der Bevölkerung. Der Schwelgernpark in unmittelbarer Nachbarschaft ist ein Beispiel für diese Bestrebungen. Das Schwelgernstadion mit Spielfläche und Laufbahn bot Platz für rund 28.000 Zuschauende. Das Stadion wurde nicht nur für zahlreiche Sportveranstaltungen wie Fußball, Radrennen oder Leichtathletik, sondern auch als Bühne für politische Inszenierungen und Schauvorführungen genutzt. Das repräsentative Eingangsgebäude des Stadions wurde von 1923 bis 1925 vom Stadtbaurat Franz Steinhauer erbaut. Der dreiflügelige eingeschossige Backsteinbau ist charakteristisch für den
Spätexpressionismus der 1920er Jahre. Eine Besonderheit sind die geschweiften Dächer, die als sogenannte Zollbau-Lamellendächer konstruiert sind. Auf die angrenzende Bebauung abgestimmt schafft der Bau eine architektonisch gelungene Verbindung zwischen Stadion und umliegenden Wohnbauten. Zum Tag des offenen Denkmals® präsentiert der Heimatverein Hamborn e.V. ein spannendes Programm rund um das Denkmal Schwelgernstadion:

Ausstellung: „Das Schwelgernstadion und der Schwelgernpark“.

Führung: Rund ums Stadion – 100 Jahre Schwelgern

(Jörg Weißmann)

Beginn 11.30 u. 14.30 Uhr

Vortrag: Hamborns großer Tag: Die Eröffnung des Stadions vor 100 Jahren

(Thorsten Fischer)

Beginn 13.00 u. 14.00 Uhr.

Ort: Willy-Brandt-Ring 44, Duisburg-Hamborn, Marxloh

Zeit: 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr

„Das Schwelgernstadion eröffnet vor 100 Jahren“

Führung im Rahmen des Herbstprogramm 2025 der VHS-Hamborn in Kooperation mit dem Heimatverein Hamborn e.V.

Das Schwelgernstadion entstand in den Jahren 1923 bis 1925. Im Rahmen der 1000-Jahr-Feier der Rheinlande und des 25-jährigen Gemeindejubiläums der Stadt Hamborn fand am 20. September 1925 die Einweihungsfeier im Schwelgernstadion statt. Die Marxloher Sportstätte am westlichen Rande des Ortsteils Marxloh steht samt Eingangsbereich und Park seit 1996 unter Denkmalschutz. Jörg Weißmann, Vorsitzender des Heimatverein Hamborn e.V., führt die Teilnehmer rund um die historische Sportstätte und zeigt viele historische Dokumente und Ansichtskarten. Die Anmeldung muss zwingend online bei der VHS Duisburg oder nach telefonischer Anmeldung unter 0203 283 8451 bei der VHS Hamborn, Parallelstr. 7, 47166 Duisburg bei Frau Birgit Callea erfolgen.

Achtung: Aufgrund einer Erkrankung von Frau Birgit Callea von der VHS Hamborn ist das Büro VHS Duisburg Nord nur unregelmäßig besetzt. Wer Schwierigkeiten mit der Anmeldung bei der VHS hat, kann diesmal ausnahmsweise auch ohne Anmeldung an der Führung teilnehmen. Ich freue mich auf eine rege Teilnahme.

Es können keine Karten vor Ort erworben werden! (Korrektur / Ausnahme siehe oben)

Termin: Mittwoch, 03. September 2025
Uhrzeit: 15.00 bis 16.30 Uhr
Treffpunkt: Schwelgern-Cafe´, Willy-Brandt-Ring 44,
47169 Duisburg
Führung: Jörg Weißmann
VHS-Gebühr: 5,- EUR

Das Schwelgernbruch – außergewöhnliche Hochwässer im 19. und 20. Jh.

Auf einem Rundgang durch den Volkspark Schwelgern erkunden wir die natürlichen Gegebenheiten des alten Rheinlaufes. Wir beschäftigen uns mit den großen Hochwässern des 19. und 20. Jh. und verfolgen die endgültige Trockenlegung des ehemaligen Bruchgeländes.

Führung: Michael Voith
Treffpunkt: Willy-Brandt-Ring (auf der WESTseite des Schwelgernparks, wo die Lkw parken), an der Freitreppe zum Park. Zur Hilfe eine Kartendarstellung (bitte anklicken).
Anmeldung: per Email () oder per Telefon (01631364237). Max. 20 Personen in der Reihenfolge der Anmeldung. Achtung: eine Anmeldung ist zwingend erforderlich!

Die Führung ist kostenlos. Es wird um eine freiwillige Spende für den Heimatverein Hamborn e.V. gebeten.

Das Schwelgernbruch - außergewöhnliche Hochwässer im 19. und 20. Jh.